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Goldschmuck, Geschichte und Goldarten


Goldschmuck im Wandel der Zeit
Die Geschichte des Goldschmucks geht bis weit in die Antike zurück. Schon die alten Ägypter gaben ihren Verstorbenen kostbare Schmuckstücke aus Gold mit ins Jenseits. Der Stellenwert des Goldschmucks wurde erst bewusst, als die ersten Sarkophage geöffnet wurden und vollständige Nachbildungen des Pharaos in Lebensgröße aus massivem Gold ans Tageslicht gelangen.
Mode und Schmuck als Ausdruck der Persönlichkeit
Prinzessin oder Aschenputtel, einfaches Mädchen aus dem Volk oder Dame von Welt – seit je her haben Frauen ein besonders inniges Verhältnis zu Schmuck und Mode. Schmuck gehört wie Mode zum Lifestyle dazu. Jede Kulturepoche bringt uns Beweise. Schmuck steht für Ehre und Verehrung, aber auch für Liebe und Zuneigung, für Macht und Reichtum, künstlerischen Eigensinn und tiefgründigen Aberglauben.
Jeans - Traumhaft schön und stets im Trend
Jeder kennt sie, jeder hat will sie, jeder hat sie - die heiß geliebte Jeans, ob Kleinkind, Teenager oder Großeltern. Denn Jeans sind stets modern und anpassungsfähig, so dass sie in jedem Alter traumhaft schön und vielseitig sind und jeder darin eine gute Figur macht. Jeans sind nicht mehr wegzudenken und nach wie vor die Nummer 1 in Sachen Mode.

Er ist zeitlos, klassisch und noch immer der Begehrteste unter allen Schmuckstücken: Der Goldschmuck. Hinter dem chemischen Kürzel Au verbirgt sich weit mehr als nur ein faszinierendes Edelmetall, in einigen Kulturen ist Gold der Stoff zahlreicher Legenden.

Schmuck wird schon seit Menschengedenken zur Verschönerung getragen. Damals dienten noch Holz und andere Materialien zur Zierde, bis Metalle und die Grundlagen der Schmiedekunst entdeckt wurden. Die ältesten Goldfunde gehen bis auf das Jahr 5000 v. Chr. zurück. Schon die ägyptischen Pharaonen wussten den Wert dieses Metalls zu schätzen und machten es zum Symbol für Schönheit, Unsterblichkeit und Macht. Sie umhüllten sich mit Gold und Schmuckstücken, auch über den Tod hinaus.

Seit seiner Entdeckung im Altertum hat Gold durch seine Schönheit aber vor allem viele Kunsthandwerker zur Verarbeitung von Ringen, Ketten und anderem Schmuck inspiriert. Die Gestaltung folgte dabei immer der Stilentwicklung der Kunst. Im Mittelalter waren beispielsweise nur Ringe als Schmuck von Bedeutung, die Goldschmiedekunst stand vornehmlich im Dienste der Kirche. Anfang des 15. Jahrhunderts entstand in Italien eine Luxusgesellschaft, die auch eine neue Schmuckkultur zum Erblühen brachte. Im 16. Jh. waren Schmuckanhänger, Halsketten, Schmuckgürtel und Ringe ein fester Bestandteil und gern gesehenes Accessoire.

Reines Gold, das so genannte Feingold, ist für die Schmuckherstellung zu weich und muss mit anderen Metallen verschmolzen werden, damit es bearbeitbar ist. Ringe, Armbänder oder Ketten werden aus Goldlegierungen erstellt und gliedern sich in die Angaben 333, 585, 750, 900 und 999. Die Legierung 333 ist dabei die niedrigste und gibt an, dass das Schmuckstück lediglich zu einem Drittel aus Feingold besteht.

Die beliebteste Goldart mit dem höchsten Wiedererkennungswert ist Gelbgold, eine Legierung aus Feingold mit Silber- und Kupferanteilen. Rotgold besteht dagegen aus Feingold und Kupfer, welcher aufgrund seines hohen Anteils auch für die rötliche Färbung verantwortlich ist. Blassgold entsteht aus der Mischung von Gold, Kupfer und Silber mit Zinkbestandteilen. Weißgold aus Gold, Kupfer und Silber- oder Nickel-Ersatz.

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